Neu auf MSBlogPlus.de: Mein Wort mit? – ein Artikel, der regelmäßig erscheinen wird. Das gleichnamige Schlagwort hilft den Leserinnen und Leser dabei, diese Beiträge zu finden. Was genau es damit auf sich hat, erfahren Sie direkt im Anschluss. Viel Spaß!
MSBlog der Plusfaktor
Mein Wort mit? Wird Teil der neuen Artikelserie zu Buchstaben aus dem Alphabet und wird uns zu unterschiedlichen Themen aus meinem Alltag und Leben mit Multipler Sklerose begleiten. Abseits vom Kapitel – wegen MS am Mittwoch. Buchstabe um Buchstabe arbeite ich mich durch eine beeindruckende Vielfalt an Themen. Dieses Projekt wird ausschließlich im Blog veröffentlicht und nicht auf Instagram gezeigt. Bloggen ist nachhaltiger und das Plus für unsere Leserinnen und Leser. Klingt logisch, da wir das Plus bereits in unserer URL tragen.

Mein Wort mit B!
Heute mit dem Buchstaben »B« wie Blog. Das Leben hat zwar keinen Rückwärtsgang, aber einen Spiegel. Indem wir unser Leben reflektieren, nehmen wir uns bewusst Zeit, über unsere Gedanken, Gefühle und Handlungen nachzudenken. So gewinnen wir ein tieferes Verständnis für uns selbst und fördern unser persönliches Vorankommen. Hier ist es für mich als Blogger einfach, die Leserschaft teilhaben zu lassen.
Buchstabe »B« wie Blog!
Bloggen ist unglaublich vielseitig und schön, und vor allem ist es keine Einbahnstraße. Sowohl Leser als auch Verfasser profitieren davon, und dies kann durch Feedback und Kommentare zu einem rundum gelungenen Erlebnis werden. So die erlebten Erfahrungen aus zwei Blogs!
Bloggen ist ein wirkungsvolles Werkzeug
Bloggen kann ein wirkungsvolles Werkzeug zur Therapie und Verarbeitung sein. Es verbindet die nachgewiesenen Vorteile des „expressiven Schreibens“ mit der Kraft einer Gemeinschaft, birgt aber auch spezifische Risiken, derer man sich bewusst sein muss. Hier ist eine detaillierte Aufschlüsselung, wie Bloggen als Therapie funktioniert, welche Vorteile es bietet und worauf Sie achten sollten. Die therapeutische Wirkung des Schreibens ist gut erforscht. Die von Dr. James W. Pennebaker entwickelte Methode des expressiven Schreibens zeigt, dass das Aufschreiben von tiefen Gedanken und Gefühlen – insbesondere über belastende oder traumatische Erlebnisse – erhebliche Vorteile für die psychische und sogar physische Gesundheit haben kann.
Die Risiken: Worauf man achten sollte?
Die Öffentlichkeit eines Blogs ist Segen und Fluch zugleich. Die Risiken sind real und sollten nicht unterschätzt werden.
- Negative Kommentare und Trolle
- Abhängigkeit von externer Bestätigung
- Schwierige Grenzziehung
Wenn man sich in einem verletzlichen Text öffnet, kann es sein, dass man auf Kritik oder Spott stößt. Das kann natürlich ganz schön wehtun und den Heilungsprozess verlangsamen oder das Ziel gefährden. Manchmal entsteht auch der Druck, immer nur »gute« Fortschritte zu zeigen, wenn man seinen Heilungsweg in einem Blog teilt. Aber was ist, wenn man mal einen Rückschlag hat? Es ist völlig normal, nicht immer nur aufwärts zu gehen, und es ist wichtig, auch die schwierigen Momente ehrlich zu verarbeiten. Der therapeutische Nutzen sollte in erster Linie für einen selbst liegen und nicht davon abhängen, wie viele Likes oder positive Kommentare man bekommt. Und wo hört das »persönliche« Teilen, das uns mit anderen verbindet, auf und wo beginnt das »private« Über-Teilen, das uns vielleicht ungeschützt macht? Diese Grenze ist manchmal schwer zu ziehen. Es ist gut, vorsichtig zu sein, wenn man intime Details teilt, besonders wenn es um andere Menschen geht. Manchmal bereut man das später und es ist nicht mehr rückgängig zu machen.
Persönlichkeit und Struktur sind Helfer sowie Freunde des Bloggers
Das Schreiben zwingt uns, vage Gefühle und chaotische Gedanken in Worte zu fassen, was uns hilft, das Erlebte zu strukturieren und zu ordnen. Indem wir unsere Geschichte aufschreiben, wechseln wir vom reinen Erlebenden zum Beobachter. Diese Distanz ermöglicht eine neue Perspektive und kann die emotionale Last verringern. Darüber hinaus kann das Gehirn die Erlebnisse so besser kognitiv verarbeiten und »ablegen«, anstatt sie immer wieder unkontrolliert hochkommen zu lassen. Bloggen ist im Grunde eine Form des expressiven Schreibens, die Sie jedoch – und das ist der entscheidende Unterschied – potenziell mit der Öffentlichkeit teilen.
Titelbild – Mein Wort mit?
Für diese neue Blogreihe brauchte ich natürlich ein Titelbild. Ungewöhnlich war dabei, dass der Artikel zu 97 Prozent fertig war, bevor ich mich kreativ ans Titelbild gemacht habe.

Fazit: Frank der Blogger
So, da sind wir nun am Ende des Artikels »Mein Wort mit?«. Ich möchte mich ganz herzlich bei allen Leserinnen und Lesern bedanken, die mit mir auf diese Reise gegangen sind. Das Beste habe ich mir natürlich bis zum Schluss aufgespart: Es geht weiter mit »Mein Wort mit?«, den Buchstaben des Alphabets und weiteren spannenden Abenteuern.
Bis bald!






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