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Meine emotionale Reise als Hobbyfotograf

Meine emotionale Reise als Hobbyfotograf

Meine emotionale Reise als Hobbyfotograf

von MS.Powerman | 9. August 2026 | Fotografie | 1 Kommentar

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Beim Austausch mit Andreas aus dem Forum der Bloghexen über Fotografie kam mir beim Schreiben einer Kommentarantwort die Idee, meine Geschichte zur Hobbyfotografie in einem separaten Artikel für unsere Leserinnen und Leser zu erzählen. Gesagt, getan!

Meine Geschichte ist von realen Ereignissen inspiriert und nicht immer leicht zu verarbeiten. Daher möchte ich dich freundlich darauf hinweisen, dass dieser Inhalt für manche Personen verstörend sein könnte.

Meine emotionale Reise als Hobbyfotograf

Das Leben hält oft unerwartete Wendungen bereit, die unsere Leidenschaften und Hobbys verändern. Meine eigene Reise als Hobbyfotograf ist ein Beleg dafür. Lass uns ein paar Jahrzehnte zurückblicken.

Meine Geschichte zur Fotografie

Mitte bis Ende der 1980er-Jahre fotografierte ich mit einer Leica M, einer Kamera von außergewöhnlicher Qualität und mein ganzer Stolz. Doch dann ereignete sich ein tragisches Ereignis, das meine Liebe zur Fotografie abrupt unterbrach. Kurz vor Weihnachten verstarb unser Sohn Julian. Er lag im offenen Sarg in der Friedhofskapelle, nur wenige Meter von meinem Elternhaus entfernt. Meine Frau Carmen wollte sich persönlich von ihm verabschieden und ging zum Friedhof.

Meine eigene Reise als Hobbyfotograf

Ich selbst war zu erschöpft, zu aufgewühlt – und zu feige, um meinen Sohn anzusehen, hatte ich ihn doch viele Monate mit der nötigen Intensivpflege im Alltag begleitet. Doch Carmen kam zurück und sagte: „Er liegt so friedlich in seinem Sarg. Schau ihn dir bitte an – nicht, dass du es später bereust.“ Schließlich begleitete ich sie doch und sollte einige Bilder machen. Zum Glück war ein Film in der Kamera. Doch was dann geschah, war unvorhersehbar: Ich drehte am Objektiv – und plötzlich kam mir Julian entgegen. Mein erster Gedanke war: Er lebt! Er ist gar nicht tot! Vor Schreck ließ ich die Kamera fallen.

Zeitfenster von 1989 bis 2007

Von diesem Moment an konnte ich nicht mehr fotografieren. Bis ins Jahr 2007 habe ich keine einzige Aufnahme mehr gemacht. Erst Ende 2006 kaufte ich mir eine Panasonic Lumix DMC-FZ50. Anfang Januar 2007, im Urlaub, wollte ich sie endlich ausprobieren – und wieder fotografieren. Seitdem begleitet mich die wieder Fotografie regelmäßig. Nach der Lumix habe ich zwei Canon Kameras benutzt, gefolgt von zwei Nikon Kameras, die ich bis heute nutze. Natürlich fotografiere ich heute viel mehr mit dem Smartphone, aber das ist eine andere Geschichte.

Mein Dank geht an Andreas, grüße gehen raus durch unseren Austausch kam mir der Gedanke dies nochmals auszuschreiben – mit deutlichen Abstand von 1989 bis ins Jahr 2026 von heute.

Bis bald!

Frank, alias MS.Powerman
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Andreas
14. August 2026 5:55

Hallo Frank
Sehr interessant unf gut erzählt
Gruß
Andreas

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