Ein einzigartiges Trio von Hilfsmitteln, die meinen Alltag unterstützen. Dazu dient mein Erfahrungsbericht "Nano X, M25 & Freewheel bilden ein Trio!" Ich bin auf deine Haltung und Haltung gespannt. Also auf gehts...
Nano X, M25 & Freewheel bilden ein Trio!
Ursprünglich war dieser Blogartikel auf den Nano X und den M25 geplant – doch dann kam alles ganz anders. Frank hatte eine erfreuliche Neuigkeit erhalten: Sein Nano-X-Rollstuhl, der von der gesetzlichen Krankenkasse (Ende Dezember 2025) genehmigt wurde, ist nun mit den notwendigen Halterungen für den M25 von Alber (29. Juni 2026) ausgestattet worden. Wer sich die einzelnen Zeitfenster anschaut, stellt schnell fest: Chronisch kranke Menschen haben es nicht einfach. Ein Versuch im Frühjahr zur Fußpflege zeigte deutlich, dass er diese nicht mehr ohne einen Zusatzantrieb selbstständig durchführen kann, auch wenn eine Strecke nur wenige 100 Meter gewesen war.
Die Entscheidungen gewisser Krankenkassen sind in gewisser Weise mit der Pünktlichkeit der Bahn AG vergleichbar!
Das benötigte elektrische Zuggerät zur selbstbestimmten Mobilität befindet sich noch im Widerspruchsverfahren, und wann dort eine Entscheidung getroffen wird, ist ungewiss. Die Erprobung fand bereits im Januar 2026 statt. Dies hat uns leider den dringend benötigten Urlaub an der Nordsee gekostet. Gerade die kleine Königin hätte diesen Urlaub so drinegnd benötigt. Auch dies zeigt wiederholt, wie Menschen mit chronischen Erkrankungen und ihre Familien sowie deren Bedürfnisse nach Erholung behandelt werden. Doch dann tat sich eine Alternative auf: ein Freewheel auf eigene Kosten. Was das elektrische Zuggerät natürlich nicht ersetzen kann – doch es verschafft mir innerstädtisch enorme Erleichterung. Die Finanzierung war ein Kraftakt und erforderte den Verzicht auf vieles andere – nicht nur gesundheitlich, sondern auch finanziell bin ich dann alleine gelassen worden.
Spendenaufrufe und alles, was damit zusammenhängt, ist nunmal nicht mein Weg. 🧑🏻🦽➡️

Aus gemachten Erfahrungen lernt man!
Ein Erfahrungswert, auf den ich getrost hätte verzichten können. Doch was war passiert? Wochenlang bin ich mit dem »Freewheel-Rollstuhl-Vorsatzrad« unterwegs, was ein angenehmes Fahren sicherstellt. Mein Termin in der HNO-Praxis stand an und brachte eine Frage mit sich – bleibt das »Freewheel-Rollstuhl-Vorsatzrad« zu Hause? Da es in der Praxis bis zum Aufzug einige Stufen gibt und ich mit dem Vorsatzrad zu lange bin und nicht auf den Treppenlifter passen würde. Meine Entscheidung, nicht mit dem Vorsatzrad zu fahren, war keine gute Idee.

Kopfsteinpflaster Suchspiel im Rollstuhl
Es dauerte nicht lange und ich blieb in der Altstadt mit den Lenkrädern in den Fugen des Kopfsteinpflasters hängen. Bei meiner Spastik, wenig lustig. Somit ist die Entscheidung gefallen, zukünftig nicht mehr ohne Assistenz. Es werden aufgrund der Barrieren in meinem Alltag nur Termine umgesetzt, wenn ich eine Assistenz dabei habe. Was in Summe wieder mehr Aufwand für alle Beteiligten bedeuten wird. Eine andere HNO- Praxis gibt es in meinem Umfeld nicht, zumal ich mit den Leuten vor Ort gut auskomme und die Ärztin top ist.
Die hohen und sommerlichen Temperaturen waren für mich als MS-Erkrankter sehr belastend. Selbst kurze Erledigungen, wie ein Einkauf, waren extrem anstrengend und haben meine Energie komplett aufgebraucht. Als Rollstulfahrender verlasse ich das Haus im Sommer nicht ohne gekühltes Wasser, was man an dem Bild erkennen kann.

Griffbereit direkt am »Freewheel-Rollstuhl-Vorsatzrad« – besser geht es kaum. Die finanziellen Belastungen haben mich bis ins Jahr 2026 zurückgehalten, da Anträge und Schriftwechsel immer wieder abgelehnt wurden. Erst jetzt wird mir bewusst, wie sehr sich dies auf negativ meine Lebensqualität ausgewirkt hat. Mehr als ein Kopfschütteln kann ich dafür nicht übrig haben, und es verstärkt nur noch meinen Eindruck, dass Menschen mit Behinderungen unnötig und schmerzhaft leiden müssen.
Letztendlich bin ich der Firma «Reha-Technik ZAK» dankbar für ihre umfassende Beratung und Unterstützung.
Bis bald!





