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REHACARE 2026 – unsere persönlichen Erfahrungen!

REHACARE 2026 – unsere persönlichen Erfahrungen!

von Frank von MSBlogPlus.de | 26. Oktober 2026 | MSBlog-Magazin

Lasst uns gemeinsam einen Blick auf die „REHACARE 2026“ in Düsseldorf werfen. Unser Erfahrungsbericht nimmt dich hoffentlich mit und zeigt, was man als MS-Betroffener und Assistenz alles erleben kann – und wie viel Freude dabei entstanden ist. Viel Spaß!



1.097 Wörter
Mein Wort mit?

REHACARE 2026 – unsere persönlichen Erfahrungen!

Die REHACARE fand vom 23. bis 26. September 2026 auf dem Gelände der Messe Düsseldorf statt. Wir teilen hier unsere Eindrücke und persönlichen Perspektiven von der Messe. Vier Tage lang waren wir auf Reisen deshalb berichten wir ausführlich im Blogartikel »REHACARE 2026 – von unseren persönlichen Erfahrungen!« aus dieser Zeit. Wir wünschen euch einige Erkenntnisse und Freude beim Lesen – diese Erfahrungen werden sich von denen der An- und Abreise deutlich unterscheiden, versprochen. Wir haben unten den Willkommensgruß mit den Hinweisen sehr gerne entgegengenommen.


REHACARE 2026 – unsere persönlichen Erfahrungen!
REHACARE 2026 – unsere persönlichen Erfahrungen!

Was macht man während der vier Tage auf der REHACARE?

Diese Frage wurde uns des Öfteren gestellt, manche waren erstaunt, mich mit Firmen- und Namensschild anzutreffen. Dazu noch die unterschiedliche Kleidung der Meyra Group und die immer wiederkehrende Frage nach meinen Aufgaben als Markenbotschafter vor Ort. Die Kernaufgabe bestand in den täglichen Vorträgen zur MS (Multiple Sklerose). An drei aufeinanderfolgenden Tagen wurde der Vortrag „MS verstehen – Betroffene und Angehörige im interaktiven Dialog“ mit anschließender Fragerunde umgesetzt. Der Veranstaltungsort im Seminarraum H1 – Halle 6 war auch für mich ein kleines Suchspiel durch die vielen Menschen hindurch. Einige kamen mit Verspätung, andere warteten Geduldig da sie noch Fragen zu ihrer persönlichen Situation hatten. Der Verkehr rund um die Autobahnen und Messen war dabei wohl eine Aufgabe für Geduld und Nerven, wie mir gleich mehrfach berichtet wurde.

REHACARE 2026 – unsere persönlichen Erfahrungen!

REHACARE – die größte Bühne für die größten Momente!

Als weiteren Service wurde der Treffpunkt am Meyra-Stand E26 Halle 6, angeboten, was die Lage mit den Hinweisen auf allen Tischen vereinfachte. Hier gilt dem digital Team im Rückblick noch mein besonderer Dank.

Meet & Greets, Seminarprogramme und mehr – dies war die REHACARE für uns!

Wie in den sozialen Medien im Vorfeld bereits angekündigt, gab es die Möglichkeit, in Halle 7A am Stand der MEYRA Group dem Vortrag auch am Samstag zu folgen. Wir konnten über die Messetage viele Personen aus der Social-Media-Community treffen, während einige von uns und ihnen entgangen waren, leider. Deshalb nochmals einen besonderen Gruß an euch alle. Beeindruckt hat uns eine weitere Aufgabe an allen Messetagen. Mit dem Motto »Gemeinsam stark für mehr Mobilität!« unterstützte die Meyra Group wiederholt den BRSNW – sprich den Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen e. V. in der Halle 7a.

REHACARE 2026 – unsere persönlichen Erfahrungen!
Aktiv vor Ort

Events und ein aktiver Inspirations- und Informationsaustausch!

Der Rollstuhl-Parcours für Kinder und Erwachsene ist jedes Mal ein Höhepunkt. Ich konnte meine Erfahrungen einbringen und an allen Tagen aktiv mitwirken, sowohl auf als auch abseits des Parcours. Die Meyra-Group steuerte nicht nur eine Vielzahl unterschiedlicher Rollstühle sowie die nötige Hardware bei. Die Freude der Kinder und aller Jugendlichen bis zu Erwachsenen zeigte: Inklusion kann es geben. Selbst auf den Wegen zwischen den Veranstaltungsorten begegneten mir bekannte Gesichter. Man nahm sich einen kurzen Moment für ein Gespräch oder gerne auch für ein Selfie.

Assistenz macht's möglich...

Ohne Hilfe wäre ich schon bei der Anreise kaum klargekommen – was ich erlebt habe, habe ich zur Sicherheit in einem eigenen Beitrag weiter unten festgehalten, damit der Artikel „REHACARE 2026 – unsere persönlichen Erfahrungen!“ unbeschwert bleibt. Wo immer es ging, habe ich die Momente mit der Kamera eingefangen. Deshalb möchten wir euch ein paar Eindrücke von unserem Treiben auf der Messe und drum herum zeigen – viel Spaß dabei!




Carmen im Hotel

Wenn jemand eine Reise macht, so kann er etwas erzählen!

Nicht jede Erkrankung oder jedes Symptom ist direkt sichtbar – für Erkrankte jedoch sehr real. Gerade bei solch einer Reise, wir bedauern das Geschehene sehr; leider wies der letzte Versuch, mit der Deutschen Bahn zu reisen, die selben Nachteile auf, die wir bereits aus der Vergangenheit kannten. Wir hätten es uns bei diesem schönen Anlass so sehr gewünscht, dass alles einmal ohne Chaos abläuft – und dass wir nicht wochenlang sowohl mental als auch körperlich unter den wiederholten Nachteilen leiden müssen. Weitere Details finden interessierte Leserinnen und Leser im traurigen Erfahrungsbericht.

Weiter mit den persönlichen Erfahrungen!

Bilder sagen mehr als Worte, und die Erfahrungen vor Ort waren durchweg positiv. Mit 66 Jahren habe ich viel gelernt; es dauerte genau vier Wochen, um das Erlebte zu verarbeiten und daraus Schlüsse für die Zukunft zu ziehen. Diese Zeit brauchte ich nicht allein, denn wie so oft im Leben durften wir Menschen kennenlernen, alte Bekannte treffen und Stammleser aus unserem Blog begrüßen. Ich genoss gutes Essen am Mittag sowie reichlich Kaffee, Cappuccino und Espresso. Eine gute Voraussetzung, und manches muss man im Rückblick nicht so hoch hängen. Mit wenigen Ausnahmen konnte ich für uns sowie meinen Alltag und mein Leben kaum etwas mitnehmen – dafür fehlte schlicht die Zeit.



Leute, dieser Abschnitt ist mir besonders wichtig; er ist all jenen Menschen gewidmet, die mich in dieser Zeit begleitet haben – ihr wart spitze. Was bleibt für mich? Die Erkenntnis, dass ich über Tage hinweg eine Menge Verantwortung tragen kann – das macht mich ein Stück weit stolz und glücklich. Aber ohne alle anderen wäre ich nichts, das bleibt so in meinem Alltag und Leben mit MS (Multiple Sklerose).


Auch mir ist einiges „Steinschwer“ gefallen, bis es zu einem „Federleicht“ werden durfte. Wie ein roter Faden zog sich das nicht nur auf der Messe in Düsseldorf so – nein, auch in meinem bisherigen Leben und in den Vorträgen spielt es faktisch die Hauptrolle. Nur die menschliche Hauptrolle hat die „Kleine Königin“ inne; das hat sich nicht geändert. Ohne ihre Geduld, Kraft und ihr Verständnis für mich als Mensch wäre all das nicht möglich gewesen. Doch auch sie kann nicht zaubern und unterliegt dem Alltag sowie fehlender Hilfe, insbesondere bei der Mobilität, wie ich.

Unser Messefazit!

Bis an diese Stelle ist es zwar anstrengend, aber am Ende des Tages freue ich mich, wieder zu Hause zu sein – doch das ist nur ein kleiner Teil der Geschichte. Der Alltag vieler Menschen mit sichtbaren und unsichtbaren Behinderungen verläuft anders, und viele Faktoren spielen dabei eine wichtige Rolle. Was die Politik für uns plant, bleibt offen – allein Achtsamkeit und Zuversicht reichen nicht aus. Was aber wirklich hilft: Gemeinschaft mit unterschiedlichen Menschen und echte Teilhabe. Ob und wann weitere Berichte und Informationen zur Messe folgen, ist noch unklar; im Alltag fehlt mir derzeit etwas die Kraft und der Überblick, leider!

Bis bald!

Frank, alias MS.Powerman
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