Mit der Wochenendausgabe 533 verabschieden wir uns vom Februar und begrüßen schon in der nächsten Ausgabe den März. Unglaublich, aber wahr: Tatsächlich als Endspurt im ersten Quartal. Zusätzlich zu den bereits erwähnten Änderungen gibt es weitere Überraschungen zum Wochenausklang auf MSBlogPlus. Viel Spaß!
Publiziert am 27. Februar 2026
Gut, das Einfache zuerst!
Die letzte Woche war mental und körperlich sehr anstrengend. Es wurde Zeit, die kommenden Tage zu nutzen, um abzuschalten und einfach mal nichts zu tun. Am Montag durfte es dann wieder in gewohnter Manier weitergehen. So bin ich letzten Freitag ins Wochenende gestartet. Rückblickend war das eine gute Entscheidung. Denn man muss die Dinge auch mal so ignorieren wie sie sind. Da das Leben keinen Rückwärtsgang hat. Ist der beste Tag, das Leben zu genießen immer HEUTE. Schön, dass du wieder dabei bist, denn es gibt einiges zu lesen. Schnapp dir dein Lieblingsgetränk und genieße die Wochenendausgabe 533. Ich persönlich bleibe natürlich bei Kaffee – als Kaffee-Onkel versteht sich das von selbst, doch mein Wasser begleitet mich natürlich auch wieder.

Wo ist Frank gewesen?
Frank, wo bist du die vergangenen sieben Tage gewesen? Mehr noch: Was hat sich in dieser Zeit ereignet und was davon ist wichtig und damit von Gesprächswert für die aktuelle Wochenendausgabe? Im Verlauf der heutigen Ausgabe kristallisiert sich heraus, was wichtig gewesen ist und wo sich der Frank aktiv zeigen konnte, viel Freude!
Information: BGG – Behindertengleichstellungsgesetz
Wir fordern ein Behindertengleichstellungsgesetz, das diesen Namen verdient. Deshalb üben wir massive Kritik an dem von der Bundesregierung vorgelegten Gesetzentwurf zur Änderung des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG). "Der Privatwirtschaft wird nun zwar formell verboten, behinderte Menschen zu benachteiligen, aber davon können sich die Betroffenen nichts kaufen, denn nahezu jede Benachteiligung passt durch die gesetzlichen Schlupflöcher", stellt DBSV-Geschäftsführer Andreas Bethke ernüchtert fest. Sollte der Entwurf wie vorgelegt umgesetzt werden, wird sich im Alltag behinderter Menschen kaum etwas verbessern. Dafür sorgen die folgenden vorgesehenen Regelungen:
- Selbst kleinste Einzelfallmaßnahmen zur Überwindung von Barrieren werden pauschal zur unverhältnismäßigen Belastung für die Wirtschaft erklärt.
- Das Benachteiligungsverbot kann durch jeden "sachlichen Grund" eingeschränkt werden.
- Schadenersatzansprüche wegen erlittener Benachteiligungen durch private Anbieter sind ausgeschlossen.
Was völlig fehlt, sind eine Pflicht zur Barrierefreiheit und ein effektiver Rechtsschutz. Und es drohen sogar Verschlechterungen. Wer aufgrund einer Behinderung eine Diskriminierung erlitten hat, soll diese zukünftig vor Gericht vollständig beweisen müssen, um zu seinem Recht zu kommen. Das wird aber nur in Ausnahmefällen gelingen. Fatal ist zudem die Botschaft, die mit dem Gesetzentwurf einhergeht: "Alle nötigen baulichen Veränderungen wie auch Änderungen von Gütern und Dienstleistungen werden pauschal zur unverhältnismäßigen und unbilligen Belastung für die Wirtschaft erklärt. Menschen mit Behinderungen sind also eine Bürde für die Gesellschaft", kritisiert Bethke. Wir appellieren an die Abgeordneten im Bundestag, dafür zu sorgen, dass Barrierefreiheit und Nichtdiskriminierung zum Standard werden. Etwa 13 Millionen Menschen in Deutschland würden von entsprechenden Änderungen im Gesetzentwurf profitieren – Barrierefreiheit wird in unserer immer älter werdenden Gesellschaft weiter an Bedeutung gewinnen.

Wie würdest du deine Woche bewerten?
Es mag einigen Leserinnen und Lesern ungewöhnlich erscheinen, dass die Bewertung der vergangenen sieben Tage, die normalerweise im letzten Drittel der Ausgabe steht, diesmal aber in der Mitte zu finden ist. Ich wollte einfach mal sehen, wie die Bewertung weiter oben aufgenommen wird. Für die letzte Februarwoche vergebe ich persönlich das Sofa-Emoji 🛋️. Sieben Tage, sieben Sofas – das passt. Beinahe hätte ich ein Achtes investiert, aber so gut war die Woche dann doch nicht.
🛋️ 🛋️ 🛋️ 🛋️ 🛋️ 🛋️ 🛋️
Das königliche Wochenstenogramm
Auch beim Wochenstenogramm geht es auf die Zielgerade. Die Zahl sieben lässt mich heute einfach nicht los. So habe ich sieben Tops mitgebracht und sie mit verschiedenen, ach schaut einfach selbst.
Top 1: Spastik-Attacken, die bei feucht-kalter Witterung auftreten, sind ein häufiges Symptom neurologischer Erkrankungen wie Multipler Sklerose (MS), Schlaganfall oder Querschnittlähmung. Kälte und Nässe wirken als Trigger und führen zu einer Verhärtung der Muskeln, was wiederum Spasmen auslöst, kein angenehmes Gefühl. Was kürzlich bei der Trauerfeier ziemlich deutlich wurde.
Top 2: Kommunalpolitik – Die letzten Ausschusssitzungen dieser Legislaturperiode sind abgeschlossen, und nun beginnt der Endspurt bis zur Kommunalwahl in Hessen am 15. März.
Top 3: Sport wegen MS – Ich taste mich langsam wieder vor und werde aktiver. Es ist nicht einfach, aber ohne macht es auch keinen Sinn.
Top 4: Mein Schreibtisch ist ein fester Bestandteil meines Lebens und Alltags mit MS. Ständig muss ich auf die Herausforderungen der MS reagieren und Maßnahmen ergreifen, um meinen Alltag zu sichern.
Top 5: Im folgenden Artikel mit dem Titel «Kapitel – wegen MS» erfährt jeder, was es bedeutet, seinen Alltag über einen langen Zeitraum mit MS zu organisieren.
Top 6: Beim Thema Fotografie habe ich den Artikel »Smartphone Foto des Monats Februar» mitgebracht. Es bietet mir eine willkommene Abwechslung vom Alltag und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft im Frühling.
Top 7: Sieben Wochen Ohne! Der Digitale Instagram Detox, also meine Fastenzeit, geht unaufhaltsam weiter und dauert vom 18. Februar 2026 bis zum 5. April 2026. Sieben Wochen Ohne! Ein Schritt den ich bereits im letzten Jahr erfolgreich vollzogen hatte.
Update zu meinen Augen
Meine beidseitige Augenentzündung der Augenlider (oben und unten) hält sich leider hartnäckig. Ebenso die Sehnerventzündung links. Bei 80 Prozent der Betroffenen bessert sich der Zustand innerhalb von etwa vier Wochen. Eine MS-bedingte Sehnerventzündung (Optikusneuritis) zeigt sich typischerweise durch akut einsetzende, einseitige Sehstörungen, Schmerzen bei Augenbewegungen und ein vermindertes Farbsehen, insbesondere von Rot. Die Sehkraft nimmt oft innerhalb von Stunden bis Tagen ab und kann verschwommenes Sehen, Schleiersehen oder Lichtblitze verursachen. Trotz täglicher Kortisontropfen verläuft die Heilung dieses Mal bedauerlicherweise sehr schleppend. Was wohl an der Kombination der Problematik meiner Augenlider sowie der Sehnerventzündung liegen könnte. Gut ist, dass sich die Einschränkungen partiell gebessert haben, was mich zuversichtlich stimmt. Da der Schmerz bei Augenbewegungen nicht mehr so belastend ist.

Impressionen der Woche
Kurz vor Schluss der heutigen Wochenendausgabe habe ich für euch eine kleine Galerie mit einigen ausgewählten Bildern aus den vergangenen sieben Tagen zusammengestellt. Ich hoffe, ihr habt Freude daran!






War noch was?
Das ist ganz dir überlassen. Wie der Banner unten zeigt, gibt es am Wochenende noch einen weiteren Artikel: Tag 7 mit einer neuen Episode von «Immer wieder sonntags». Wenn du Lust und Zeit hast, schau gerne vorbei. Ich freue mich über Anregungen, Feedback und alles, was du sonst noch zu sagen hast, in den Kommentaren.
Bis bald!




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