Der Mensch benötigt Ideen und etwas Empathie für die Geschichten anderer sowie für fremde und eigene Abenteuer. Dies wird Thema in Blog "Die neue AG" sein – viel Spaß und gute Erkenntnisse.
Die neue AG
Die Abkürzung „AG“ steht für „Arbeitsgruppe“, eine Gruppe von Personen, die zusammenarbeiten, um Aufgaben zu lösen oder Projekte zu bearbeiten. Sie kann aber auch für Aktiengesellschaft oder Arbeitsgemeinschaft stehen, Begriffe, die man aus der Schule oder Ausbildung kannte. Diese Bedeutungen sind jedoch nicht die, die ich im Sinn habe. Die neue Gruppe steht für Abenteuer und deren Geschichten, um die es mir geht.
AG = Abenteuer und deren Geschichten!
Eine MS-Diagnose bedeutet nicht das Ende von Abenteuern. Erfahrungsberichte zeigen, dass Reisen, Sportarten wie Wandern (z. B. auf dem Jakobsweg), Radtouren und sogar extreme Aktivitäten wie Bergsteigen und Fallschirmspringen für Menschen mit MS möglich und bereichernd sein können. Doch dies wären nicht meine Abenteuer. Ist der Alltag mit MS nicht schon Abenteuer genug? Ein Leben voller … Ach, lassen wir das lieber. Vielleicht bin ich ja selbst ein einziges Abenteuer? Wenn dem so wäre, dann ist »Die neue AG« genau das, wonach ich gesucht habe.
Rückblick und Gedanken
Lasst uns einen Moment zurückblicken: Das Thema Wandern fasziniert mich weiterhin. Ich kann mir vorstellen, den Jakobsweg zu wandern, aber meine aktuelle Situation lässt dies nicht zu. Bergsteigen im Rollstuhl ist ebenfalls keine Option, und ein Fallschirmsprung scheitert nicht an mir, sondern an zwei Faktoren: meiner Frau und meinem empfindlichen Körper. Sind es nicht gerade die außergewöhnlichen Erlebnisse, die uns die wahren Abenteuer bescheren? Die extremen Dinge drängen sich in mein Leben, aber mit MS (Multiple Sklerose) zu leben, ist bereits eine Herausforderung genug. Ich brauche nicht noch mehr Verrücktes. Ich bin nicht schwer krank, aber meine komplexe Gesundheit ist eine ständige Herausforderung, an der ich über Jahre hinweg gearbeitet habe und die ich zu verstehen versuche. Mit diesem Auftakt hat die »Die neue AG« eigentlich bereits den ersten Abenteuerartikel gestartet – was will man mehr?
Titel: „MS verstehen – Betroffene und Angehörige im interaktiven Dialog“!
Im Trubel des Alltags vergessen wir manchmal, wie wichtig es ist, die Geschichten anderer zu respektieren. Der Satz «Ich habe meine Geschichte, du deine – und beide verdienen Respekt.» bringt das wunderbar auf den Punkt. Er erinnert uns daran, dass jeder Mensch seine ganz eigenen Erfahrungen, Herausforderungen und Erfolge gemacht hat. Wenn wir uns diese unterschiedlichen Perspektiven zu eigen machen und uns die Zeit nehmen, sie zu verstehen. Am besten, ohne sofort zu urteilen oder unsere eigene Geschichte über die des anderen zu stellen, schaffen wir die Grundlage für echtes Verständnis und einen respektvollen Umgang miteinander.
Empathie statt Urteil
Es ist eine Einladung, Empathie statt Urteil zu üben – ohne Bewertung, Erklärung, Kritik oder Zweifel. So, das war’s für heute! Ich möchte mich abermals ganz herzlich für deine Geduld, deine offene Art und die Zeit bedanken, die du dir genommen hast. Als kleines Dankeschön würde ich mich freuen, wenn du mir in den sozialen Medien und auf meinem Blog folgen würdest. Der Titel meines Vortrags auf der REHACARE 2026 in Düsseldorf lautet „MS verstehen – Betroffene und Angehörige im interaktiven Dialog“. Er ist Teil meines Abenteuers und meiner Geschichte, die ich an drei Tagen präsentieren werde. Ist dies kein Grund, mir zu folgen oder einen Kommentar zu hinterlassen?
Bis bald!






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