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Eine neue HausMeiSterfolge

Eine neue HausMeiSterfolge

Eine neue HausMeiSterfolge

von | 16. Februar 2026 | Micropost | 1 Kommentar

Einen wunderschönen guten Tag und herzlich willkommen zu dieser HausMeiSterfolge in 2026. Ah Gottchen, lasst uns jetzt loslegen, damit nochmals willkommen zu einer weiteren Hausmeisterfolge von Frank, alias MS.Powerman.

Eine weitere HausMeiSterfolge

Ein bisschen Aufklärung ist immer gut, oder? Deshalb erklären wir euch zum Start, was genau eine „HausMeiSterfolge“ ist. Vor Jahren, bei einem gemeinsamen Kaffeetrinken, bemerkte mein Freund: „Da hat der Hausmeister ja wieder ganze Arbeit geleistet.“ Die Symptome und Verschlechterungen der MS sind deutlich erkennbar. Er hatte Recht, und der Hausmeister begleitete uns seitdem bei unseren Gesprächen über meinen körperlichen Zustand, seine Belastungen und den Verlauf meiner MS. Zufälligerweise wurde sogar die Schreibweise angepasst, sodass die beiden Buchstände MS nun in Großbuchstaben dargestellt werden.

Schreiben ist Notwehr?

Schreiben ist Notwehr – ein kraftvoller Satz, der oft Günter Grass zugeschrieben wird, aber auch tief in der literarischen Tradition von Franz Kafka oder Ingeborg Bachmann verwurzelt ist. Wenn Schreiben zur Notwehr wird, ist es nicht mehr nur ein Zeitvertreib oder ein ästhetisches Hobby, sondern ein Überlebensmechanismus.

Warum kann Schreiben Notwehr sein?

Selbstbehauptung gegen die Welt: Wenn die äußeren Umstände – sei es Politik, Gesellschaft oder persönliches Leid in Form von Krankheit, überwältigend werden, bietet das Blatt Papier oder die digitale Tastatur inklusive Bildschirm einen Ort, an dem man die Kontrolle zurückgewinnen kann.

  • Ordnen des Chaos: Die Welt ist oft laut, wirr und grausam. Indem man Worte wählt, gibt man dem Chaos eine Struktur und „schreibt sich frei“.
  • Zeugenschaft: Schreiben ist eine Gegenwehr gegen das Vergessen und das Schweigen. Es ist der Versuch, der eigenen Wahrheit Raum zu geben, wenn sie überall sonst unterdrückt wird.
  • Innere Reinigung: Wie ein Ventil lässt das Schreiben Druck ab, der sonst zerstörerisch wirken könnte.

Schreiben ist ein Gespräch mit dem Schweigen. Dieser Gedanke ergänzt die Notwehr: Man wehrt sich gegen die Stille, die eintritt, wenn man nicht mehr gehört wird. Wie empfindest du diesen Satz? Meinst du damit den gesellschaftlichen Widerstand durch das Wort oder eher den persönlichen Schutzraum, den das Schreiben bietet? Fragen über Fragen, auf die Antworten gesucht werden oder bereits vorhanden sind.

Steve Jobs, der Mitbegründer der Apple, sagte einmal, dass die Regeln unserer Welt von Menschen ausgedacht wurden, die nicht notwendigerweise klüger waren als wir. Sie haben sich ein System häufig zu ihrem eigenen Vorteil ausgedacht. Wir sollten unbedingt ein paar Runden mitspielen, um die Regeln zu lernen. Erst dann können wir sie infrage stellen. Vor allem dort, wo niemand mehr fragt. Das Wissen von heute ist der Irrtum von morgen.

Bis bald!

Frank, alias MS.Powerman

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Bloghexe

1 Kommentar

  1. Christine

    Lieber Frank,
    Das Schreiben ist für mich eine Möglichkeit, meine Gedanken, Gefühle Erfahrung zu verarbeiten, im wahrsten Sinn des Wortes auf den Punkt zu bringen.

    Aus diesem Grund ist auch mein Blog deine christine.de entstanden, damit ich mir immer wieder bewusst werde, was ich geschafft habe, was ich gemacht habe, wie mein Verlauf ist, welche schönen Erinnerungen ich gesammelt habe und so weiter…

    Ich glaube, da ticken wir gleich und ich wünsche dir weiterhin viel Spaß beim Schreiben.

    Herzliche Grüße, sendet Christine!

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