»12 von 12« ist ein einfaches und effektives Blogformat, bei dem Blogger ihren 12. (Tag) eines jeden Monats mit zwölf Bildern festhalten. Es entstand in den Anfangszeiten der Blogosphäre, als viele Blogger noch als sogenannte Tagebuch-Blogger aktiv waren. Heute erfreut es sich bei Hobby-, Lifestyle- und Business-Bloggern großer Beliebtheit. Ich steige bei „12 von 12” mit meiner Nische im Oktober 2026 mit ein.
Ich mach’ mit bei 12 von 12!
Wie immer hält man am 12. des Monats seinen Tagesablauf in Fotos fest. Ein Dutzend Fotos inklusive Überschriften, mehr braucht es nicht.
Mein Start am Morgen!
Erstmal Kaffee, ohne geht bei mir am Morgen nicht wirklich so viel, vor dem ersten Kaffee steht deshalb eine "Aktivität" (Meditation plus Podcast) an. Körper und Geist, steht auf der Apple Watch, 20 Minuten und dies jeden Morgen. Ohne den geliebten Kaffee fahre ich mit dem Rollstuhl ins Bad. Meine Medikamente nahm ich unbedingt vor dem Frühstück, die meine Frau dankenswerterweise am Abend für mich vorbereitet hatte. Zur besseren Übersicht klicke ich nach der Einnahme der Medikamente die Erinnerung auf der Watch ab. So wird nichts vergessen!
Jetzt aber!
Ich genieße es, wieder ins Bett zu hüpfen und meinen Kaffee inklusive Frühstück zu genießen, während ich in aller Ruhe die Nachrichten im TV schaue. Nach dem Frühstück trinke ich ein großes Glas Wasser, eine Gewohnheit, die mir hilft, meine tägliche Wasserzufuhr von 1,5 bis 2,5 Litern zu erreichen.

Raus aus den Federn!
Die Morgenroutine geht weiter, und Frank fährt ins Bad. Eine Runde Bewegungstherapie oder direkt in die Dusche, dies hängt jeden Morgen vom Tagesablauf sowie meine Kraft ab.

Morgenroutine im Bad
Nach dem Sport freue ich mich jeden Tag riesig auf eine Dusche – so geht es mir immer. Doch ohne Hilfe schaffe ich all dies natürlich nicht mehr; seit über drei Jahrzehnten geht das aufgrund meiner MS so.

Hallo Internet!
Zeit für den Morgengruß und einige Postings auf Social Media und der erste Blick auf unsere beiden Blogs. Sind alle Artikel und Beiträge wie geplant online gestellt worden? Da ich bereits am Schreibtisch bin, wurden die ersten Schriftstücke gleich mit erledigt.

Ohne Augentropfen komme ich selten durch den Tag
Je nach Flasche schaffe ich es allein, aber bei vielen gelingt mir das nicht. Bei den kleinen Fläschchen ist es überhaupt nicht möglich.

Einkaufen in der Limburger City
Leute, es war wirklich kalt; meine Hände hatten wenig Freude am Herbstwetter und den niedrigen Temperaturen. Wer nur fingerlose Handschuhe dabei hat, musste neue kaufen – die Finger schmerzten bereits nach kurzer Zeit.

Der Schriftverkehr musste zur Poststation
Nicht alles ließ sich digital versenden, weshalb der Brief per Einschreiben auf dem Postweg verschickt wurde.

Kaffee und Aufwärmen!
Nach dem Einkauf beim Bäcker, in der Drogerie und im Supermarkt blieb Zeit für einen Kaffee mit Aufwärmen.

Ohne Aufzug geht nichts!
Meine Wohnung (3 OG) erreiche ich nur mit dem Aufzug; ohne ihn wäre ich eingeschlossen. Wer gesund ist, kennt solche Probleme eher selten. Mehrmals am Tag ist er für mich lebenswichtig.

Mittagessen und Erholung
Nach dem Mittagessen tritt häufig ein weiterer Tiefpunkt in meinem Alltag mit MS auf. Da jeder Tag anders verläuft, schwankt dies stark. 🔋🪫

Abendessen
Die Vorfreude war groß: "Vitello tonnato" gehört zu meinen Lieblingsgerichten am Abend.

Der Abend ist erreicht – zumGlück!
Mein Körperakku ist längst leer, weshalb ich froh bin, einigermaßen durch den Tag gekommen zu sein. Es ist jedoch klar, dass ich ohne die Unterstützung meiner Frau, meiner Familie und der Assistenz ziemlich aufgeschmissen wäre.

12 von 12 ist Geschichte, doch wir hätten noch das eine oder andere Abenteuer, Bild und Geschichte – nicht Schlimm, denn die neue Episode der Wochenendausgabe braucht ja noch Content. Wer Lust hat, kann sich am Donnerstagnachmittag oder später gerne einklinken.
Bis bald!





