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Kapitel – wegen MS

Kapitel - wegen MS

Kapitel – wegen MS

von Frank von MSBlogPlus.de | 14. Oktober 2026 | Gesundheit | 0 Kommentare

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Eigene Grenzen sind Thema im heutigen "Kapitel – wegen MS" passender könnte ein Zeitfenster für solch ein Thema nicht sein. Heute wird es aus gegebenem Anlass kürzer, dafür intensiver.

Das Kapitel – wegen MS vom 14. Oktober 2026

Kapitel – wegen MS

Ich stelle fest, dass ich in letzter Zeit schneller an meine Grenzen stoße als gewohnt. Über Wochen hinweg habe ich die Belastungsgrenzen überschritten, was kaum gesund sein kann – auch nicht für mein Umfeld. Wenn du merkst, dass du weniger gut mit Stress umgehen kannst als sonst, ist das oft ein Zeichen dafür, dass dein inneres Stressfass schon ziemlich voll ist. Kleinere Dinge können dann schnell das Fass zum Überlaufen bringen, weil dein Nervensystem im Hintergrund schon ziemlich aktiv ist.

Es gibt viele Gründe, warum man zeitweise weniger belastbar ist. Diese Phase nimmt bei mir ein Zeitfenster ein, in dem die Auswege so eng werden, dass alles positive, was noch folgen soll, seine Wirkung deutlich verfehlt.

  • Körperliche Reserven. Schlechter Schlaf, ein leichter Infekt, zu wenig wichtige Nährstoffe (wie Magnesium, Vitamin D oder B-Vitamine) oder hormonelle Veränderungen können dein Nervensystem ganz schön strapazieren.
  • Mentale Dauerbelastung. Unbewusster Druck, ständig erreichbar sein oder ständig im Kopf kreisen verbrauchen im Hintergrund ganz schön viel Energie.
  • Fehlende echte Erholung. Wenn du Pausen mit dem Handy oder Multitasking verbringst, gibt das deinem Gehirn nicht die nötige Ruhe.

Schnelle Entlastung im Alltag

Nervensystem regulieren. Nutze gezielte Atemübungen – atme etwa vier Sekunden ein und sechs bis acht Sekunden aus. Langes Ausatmen aktiviert direkt den Parasympathikus (den „Ruhenerv“) und bremst die Stressantwort.

  • Reize reduzieren. Schalte Benachrichtigungen stumm und plane tägliche bildschirmfreie Zeiten ein.
  • Radikal priorisieren. Frage dich bei allen anstehenden Aufgaben: Muss das wirklich heute und von mir erledigt werden? Streiche oder verschiebe alles Nicht-Essenzielle.
  • Basics prüfen. Achte bewusst auf ausreichend Wasser, ausgewogene Mahlzeiten und Bewegung an der frischen Luft.

Spürst du diesen Zustand erst seit wenigen Tagen oder zieht sich die erhöhte Stressempfindlichkeit schon über einen längeren Zeitraum?

Das Problem ist die Dauer. Lösungen werden seit mehr als drei Jahrzehnten gesucht, doch ohne externe Hilfe laufen selbst einfache Alltagsabläufe kaum stressfrei ab – das ist mehr als nur knapp. Das Thema Assistenz , sowie fehlende qualifizierte Assistenz sind eines der Big-Probleme, aktuell läuft nichts mehr zufriedenstellen ab.

Zufällig traft ich auf meinen Physiotherapeuten

Zuerst habe ich ihn kaum wiedererkannt, und der Austausch war sehr hilfreich. Ich beschrieb meine Schwierigkeiten; er antwortete, dass sich kaum etwas zum Positiven verändert hätte – deshalb sehe ich dich nicht mehr in der Praxis, du kommst nicht hin – richtig.

Ich beende das heutige Kapitel, denn ich benötige die Kraft für den Alltag. Danke für dein Interesse und hoffentlich auf bessere Zeiten.

Bis bald!

Frank, alias MS.Powerman
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