Der persönliche Erfahrungsbericht zum Projekt „Trinkverhalten“ markiert den Beginn einer langfristigen Initiative. Dieser Artikel dient als Auftakt und bietet einen ersten Einblick in das Projekt und das Thema persönliches Trinkverhalten.
Projekt zum Trinkverhalten
Ein persönliches Projekt zum Trinkverhalten ist eine hervorragende Möglichkeit, den täglichen Konsum zu reflektieren und sicherzustellen, dass man ausreichend Flüssigkeit zu sich genommen hat.
Das Beste an diesem Projekt ist, dass du mich dabei begleiten kannst. Gerade bei MS ist es oft schwierig, Durst zu verspüren. Ein festes System zu haben, kann da schon ein großer Schritt sein. Meine Recherche hat ergeben, dass die Regel „nach Uhr trinken, nicht nach Durst“ bei MS und mir deutlich besser funktioniert. Wenn du dir ein tägliches Ziel von etwa 2,5 Litern setzt und die Erinnerungen konsequent umsetzt, bist du wahrscheinlich auf einem guten Weg.
Bei MS ist es ratsam, die Hauptflüssigkeitsmenge bis zum späten Nachmittag (ca. 16:00/17:00 Uhr) zu trinken. So ist der Körper tagsüber optimal versorgt, und man muss nachts aufgrund einer neurogenen Blasenstörung nicht wiederholt aufstehen.
Bei chronischen Erkrankungen wie Multipler Sklerose (MS) ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von entscheidender Bedeutung. Sie unterstützt nicht nur die Konzentration und das Energieniveau, sondern hilft auch aktiv dabei, Symptome wie Blasenfunktionsstörungen, Verstopfung und Müdigkeit (Fatigue) zu lindern.
Es gibt einige Apps, die eine bedarfsgerechte Erinnerung bieten. Persönlich nutze ich dafür die Bordmittel meines Smartphones. Wichtig ist es, in Summe täglich auf die rund 2,5 Liter zu gelangen. Mein Ziel dabei ist klar definiert: Nachts weniger auf die Toilette zu müssen und trotzdem eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu gewährleisten.
Der Tagesverlauf, war völlig in Ordnung, ausreichend Flüssigkeit hatte ich beim Start des Projekts zugeführt. Die Nacht dann mit einer Überraschung, nur zwei Fahrten zur Toilette, Zufall oder nicht? Man wird es im weiteren Verlauf erkennen.
Die erste und zweite Woche
Die ersten Tage und Nächte waren unerwartet, besonders in Bezug auf die Häufigkeit meiner Toilettengänge. Ich konnte es selbst kaum glauben. In der ersten Woche ging ich von vier bis fünf Mal pro Nacht auf zwei Mal zurück, und eine Nacht sogar nur einmal. Das bedeutet jedoch nicht, dass sich mein Schlaf wesentlich verbessert hat – so einfach ist es dann doch nicht. Schmerzen, Spastiken und das berüchtigte Kopfkino halten mich weiterhin vom Schlafen ab.
Die dritte und vierte Woche
In den darauffolgenden Tagen und Wochen führte ich mein tägliches Protokoll über den Kaffeekonsum fort. Es war ungewohnt, ab 17:00 Uhr auf Kaffee oder Espresso zu verzichten, aber durchaus machbar. Der Vorteil war offensichtlich: Meine Nächte wurden deutlich weniger von häufigen Toilettengängen gestört. Da ich im Prinzip neben Kaffee und Espresso nur Wasser mit und ohne Geschmack trinke, komme ich im Tagesdurchschnitt leicht auf über drei Liter. An heißen Sommertagen trinke ich sogar gerne mal an die fünf Liter. Dann gab es ein Hefeweizen oder ein Radler zum Essen, so kann das HausMeiSter auch keine Schlüsse daraus ziehen und mich in der Nacht mit Harndran ärgern.

Sommerliche und hohen Temperaturen
In den letzten Tagen hatte ich nur eine Möglichkeit, Flüssigkeit zu mir zu nehmen. Die Probleme waren enorm, weshalb ich deutlich mehr und anders getrunken habe als sonst. Jeder hat seine Vorlieben, besonders beim Trinken. Hier sollte jeder an sich arbeiten und seinen Körper gut mit Flüssigkeit versorgen.
Das Projekt wird fortgesetzt
Wie die Zeit doch verging, die einzelnen Buchstaben flogen nur so durch den heutigen Artikel. Wort um Wort führte bis zum Ende des Artikels. Deshalb gilt: Dein Plus im Blog ist deine eigene Kommunikation. Diese dient dem Austausch und der Erfahrung. Dazu sage ich: »Danke für deine Offenheit.« Denn Vertrauen ist keine Selbstverständlichkeit. Wenn Menschen auch im Internet ehrlich, verletzlich oder mutig sind, verdient das Anerkennung und endet mit meinem Respekt. Bis bald!






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