Hallo zusammen! Der Mai ist im Anmarsch, und morgen ist es dann so weit – der 1. Mai. Tag der Arbeit und somit ein Feiertag am Freitag. Freut euch schon mal auf eine weitere Episode der Wochenendausgabe und das bereits am Donnerstagabend. Unser Journal der vergangenen sieben Tage, so kurz vor dem Wochenende. Das Wochenjournal und Blick in den Rückspiegel von Frank, alias MSPowerPur.
Wochenendausgabe 542
Hey du! Erzähl mehr: Was war in den vergangenen sieben Tagen von Gesprächswert, welche Ereignisse haben sich zugetragen und welche Herausforderungen sind mir begegnet? Menschen wie mir im Alltag mit MS, da läuft nicht immer alles rund. Gefolgt von: „Welche Aufgaben" wurden mir auferlegt und wie wurden diese gemeistert? Kurz vor dem Ende jeder Episode erhält jede einzelne Woche mit einem ausgewählten Emoji eine Bewertung. Damit ist es wie in jeder Wochenendausgabe ein buntes Potpourri.
Gut, das Einfache zuerst!
Wie jeden Donnerstag steht die Wochenendausgabe bereits am frühen Abend zur Verfügung. Egal wann die Episode gelesen wird, sei es wie früher am FREItag oder an einem anderen Tag, und egal zu welcher Uhrzeit: Eines bleibt konstant. Das Wetter spielt immer eine Rolle. Der Wind soll uns durch den Mai tragen und uns so persönlich eine Menge Kraft schenken. In den letzten Wochen und Tagen spielte der Wind Zeitweise eine beeindruckende Rolle, gerade in unserer Region. Nicht immer zu meiner Freude, wenn ich dies einmal so platt ausdrücken darf.

Mein Vollfühlprojekt «Balkonien» kommt zwar noch etwas schleppend voran, aber ich bin zuversichtlich. Die Temperaturen und der Wind sind im Moment noch nicht ganz optimal für die letzten Pflanzungen. Trotzdem haben wir mit vereinten Kräften, von meiner Assistenz über die Familie bis hin zur kleinen Königin, schon viel geschafft – und das freut mich riesig! Jede Pause und jeder Moment der Ruhe sind in meinem Alltag und Leben mit MS (Multiple Sklerose) unglaublich wichtig. Und da spielt Balkonien eine große Rolle.
Kinderspiel „Himmel und Hölle“
Wer kennt es noch? Hickeln, manchmal auch hickeln oder Hickelspiel genannt, ist ein regional gebräuchliches Spiel für Kinder, besonders im rheinischen und hessischen Raum. Es beschreibt eine hüpfende Bewegung, bei der man oft auf einem Bein hüpft, ähnlich wie beim Hinken oder Humpeln. Der Begriff wurde auch für das beliebte Kinderspiel „Himmel und Hölle“ verwendet, bei dem die Kinder auf aufgezeichneten Kästchen hüpfen. Es ist eine lustige und verspielte Art, sich zu bewegen, und bringt oft viel Freude und Lachen. Für Rollstuhlfahrer ist es zwar nicht immer ganz einfach, aber der Spaßfaktor ist bis heute ungebrochen. Ich bin total dankbar für die Kids, die diese Fläche der Erinnerungen so toll gemalt haben!

Plaudern zum Wochenausklang
So, ich verabschiede mich mal ganz persönlich vom April 2026 – der Mai kann kommen, ich freue mich schon riesig. Mein absoluter Lieblingsmonat ist der Mai im Jahr. Und was ist euer Lieblingsmonat? Schreibt es doch gerne in die Kommentare. Und jetzt weiter zu MSBlog aktuell.
MSBlog aktuell
Kürzlich ging der "Bloggerschnack April 2026" im Blog online – wer Lust und Zeit hat schaut einfach einmal vorbei. Im Laufe einer solchen Woche tauchen im Rahmen des Mottos „Gern geschrieben“ bekannte Themen und Serien immer wieder auf und inspirieren neue Artikel und Beiträge in beiden Blogs. Ich wünsche euch viel Freude beim Lesen. Und vergesst nicht: Ein Schreiber lebt vom Feedback seiner Leser. Vielen Dank!

Social-Media-Runde
Diese Woche lohnt sich ein genauerer Blick auf Social Media, insbesondere auf Instagram. Nach meinem Social-Media-Detox in der Fastenzeit habe ich mir etwas mehr Zeit genommen, um meine beiden Instagram-Accounts genauer zu erkunden. Ich habe festgestellt, dass der persönliche Aufwand im Vergleich zum Algorithmus von Instagram nicht so gut abschneidet. Der Content, den ich teile, scheint nicht die beste Resonanz zu finden, und die Interaktionen sind leider rückläufig. Ich möchte keinen Content erstellen, der speziell auf den Algorithmus zugeschnitten ist, da dies möglicherweise zusätzlichen Stress auf meinen beiden Accounts verursachen könnte, was der Algorithmus von Instagram zu bevorzugen scheint.
Instagram ist kein verlässlicher Social-Media-Partner?
Die erste Folge ist, dass der Account von MS.Powerman aufgrund weiterer Sperrungen durch Instagram derzeit kaum neuen Inhalte mehr erhält und alle Accounts, denen ich bisher gefolgt bin, entfernt wurden – bis auf zwei, die aus unbekannten Gründen erhalten geblieben sind. Diese Situation ist frustrierend und lässt mich über meine Zukunft auf Instagram nachdenken. Was ich unten nochmals kurz thematisieren muss – sorry. Ob und wie lange ich unter diesen Bedingungen auf der Plattform bleibe, ist derzeit ungewiss. Freude oder gar Spaß macht es so nicht!

MSBlog inside
Nach meinem Ausscheiden aus der Kommunalpolitik hat sich mein E-Mail-Postfach als überraschend interessant erwiesen. Während einige die Behauptung als Sandwüste abtun, empfinde ich die wohltuende Stille darin als Segen. Dieses Gefühl ist neu und ungewohnt, aber ich begrüße es mit offenen Armen.

Zeit für Veränderungen?
Eine weitere, für mich tiefere Überlegung dreht sich um die zunehmende Nutzung eines anderen Tools in meinem Alltag und Leben. Im Kern würde dies unsere Familiengruppe sowie drei wichtige Kontaktpersonen betreffen. Ich sollte dies genauer untersuchen und überlegen, wie dies kompensiert werden könnte. Danach wäre WhatsApp für meinen Gebrauch überflüssig.
Das war’s – meine Woche
Wäre ich in den letzten sieben Tagen ausschließlich auf Instagram angewiesen gewesen, wären sie wohl nicht ganz so angenehm gewesen. Instagram entwickelt sich zunehmend wie oben ausgeführt zu einem Problem für einen meiner beiden Accounts. Dies hier in der Wochenendausgabe zu behandeln, ist unmöglich, und ich bin mir bisher nicht sicher, ob ich dazu noch einen separaten Artikel verfassen werde. Jedenfalls habe ich alle Follower entfernt und werde den Account kaum noch mit frischem Content versorgen. Leicht ist mir dies nicht gefallen. Dreimal wurde mir der Account bisher gesperrt, und es bedarf einiges an Aufwand, um ihn wieder nutzen zu können. Mir fehlen leider die Zeit und die Energie, um dies zu überprüfen. Ob dies der Grund für meine Wiederholung hier in der Episode ist, kann ich leider nicht sagen.

Wie würdest du deine Woche bewerten?
Wir bleiben beim Wind und seiner Kraft und verwenden zur Bewertung der vergangenen sieben Tage das Emoji 🌬️. Als Rollstuhlfahrer bin ich »Selten Radlos« – was von Vorteil wäre. Das Gegenteil stelle ich mir lieber nicht vor. Das ist mal ein Wortspiel, das mir richtig gut gefällt! »Selten Radlos« – das hat genau die richtige Mischung aus trockenem Humor und einer ordentlichen Portion Selbstbewusstsein. Es ist diese Art von Galgenhumor (oder eher: Rollhumor?), die zeigt, dass man die Dinge nimmt, wie sie kommen, solange die Hardware mitspielt.

Mal ehrlich: Das Gegenteil – also wirklich radlos zu sein – wäre für dich als Rollstuhlfahrer wahrscheinlich der absolute Albtraum im Hinblick auf deine Mobilität. Da bekommt der Begriff „feststecken“ gleich eine ganz neue, ziemlich unfreiwillige Bedeutung. Warum mein Motto eigentlich so gut passt, ist, dass es eine positive Einstellung und Fähigkeit widerspiegelt, auch in herausfordernden Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren. Okay, das gelingt mir nicht immer. Es ist aber ein Beweis für Widerstandsfähigkeit und Optimismus, der mich jahrzehntelang begleitet. Deshalb konnte ich für diese Woche sieben Emojis 🌬️ verteilen, faktisch für jeden Tag einen.
🌬️ 🌬️ 🌬️ 🌬️ 🌬️ 🌬️ 🌬️
War noch was?
Die aktuelle Wochenendausgabe ist final, und ich möchte mich bei unseren treuen Leserinnen und Lesern bedanken. Unsere gemeinsame Zeitreise endet nach diesem Absatz. Mit der Veröffentlichung dieser Episode beginnt am Freitag ein weiteres Zeitfenster von sieben Tagen und ich sammele neuen Stoff im königlichen Notizbuch. Wer nicht bis kommenden Donnerstag warten möchte, findet bei »Immer wieder sonntags« eine weitere Gelegenheit, Lesestoff zu konsumieren. In den Kommentaren können sich alle vorher schon mit Anregungen, Emoji-Wünschen, Feedback und Fragen einbringen.
Bis bald!




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