Hey Leute! Habt ihr’s schon gehört? Die Wochenendausgabe geht am Vatertag online – das gab’s ja echt selten! Der Vatertag, auch bekannt als Herrentag oder Männertag, ist ein weltweites Brauchtum, um Väter und die Vaterschaft zu feiern. Willkommen ab dem 14. Mai zu einer neuen Episode der Wochenendausgabe. Ein neues Wochenende, eine neue Perspektive: In unserer aktuellen Ausgabe des Wochenrückblicks nehmen wir euch wieder mit auf eine Reise durch die Höhen und Tiefen des Alltags mit MS. Von anregenden Denkanstößen bis hin zu praktischen Tipps für mehr Lebensqualität – lehnt euch zurück und lasst uns gemeinsam die Woche Revue passieren.
Gut, das Einfache zuerst!
Okay, starten wir durch und verschaffen uns einen Überblick über das was uns wichtig und von Gesprächswert gewesen ist. Ein neues Wochenende, eine neue Perspektive all dies mit dem kurzen Blick in den Rückspiegel. Die 20. Kalenderwoche des Jahres 2026 endet für mich bereits am Donnerstagabend. Es war eine intensive und kurzen Woche mit vielen Ereignissen und Erlebnissen. Nicht alles davon würde ich gerne nochmals erleben wollen. Eine Auswahl daraus haben wir in der aktuellen Wochenendausgabe für die interessierten Leserinnen und Leser zusammengestellt.
Plaudern zum Wochenausklang
Kurz vor dem Wochenende lässt sich doch immer gut plaudern, oder? Wenn man dann aber auf den Kalender schaut, ist man erstaunt, dass Mitte Mai schon vorbei ist. Die Zeit vergeht oft schneller als man denkt – kennst du das Gefühl? Denkanstöße sowie eine hohe Lebensqualität sollten im Gleichklang bleiben, nicht dass wir uns selbst überfordern. Manchmal ist weniger mehr – eine Lektion, die ich aus dem Garten meiner Erfahrungen gelernt habe.
MSBlog inside
Ein schlechtes Gewissen bei Multipler Sklerose (MS) ist eine häufige psychische Belastung, die durch körperliche Einschränkungen im Alltag, Beruf oder Familienleben entsteht. Betroffene fühlen sich oft schuldig, weil sie Bedürfnisse zurückstellen oder Hilfe benötigen. Es ist wichtig zu verstehen, dass diese Schuldgefühle keine persönliche Schwäche sind, sondern eine normale Reaktion auf die Herausforderungen der Erkrankung. Wesentliche Aspekte zum Umgang mit Schuldgefühlen bei MS sind:
- Ursachen: Schuldgefühle können durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden, wie zum Beispiel das Gefühl, Angehörigen zur Last zu fallen, die Unfähigkeit, Pläne einzuhalten (z. B. aufgrund von Fatigue oder Spastik), oder der Vergleich mit gesunden Menschen.
- Recht auf Glück: Auch mit MS haben Betroffene ein Recht auf Glück und Erfüllung. Pausen, Ruhe und schöne Erlebnisse sind wichtig und kein Grund für ein schlechtes Gewissen.
- Psychische Gesundheit: MS kann die psychische Gesundheit beeinträchtigen und zu Stimmungsschwankungen, Ängsten und Depressionen führen. Diese psychischen Belastungen können Schuldgefühle verstärken.
- Selbstfürsorge: Achtsamkeit mit den eigenen Kräften und Bedürfnissen ist kein Egoismus, sondern eine Notwendigkeit, um langfristig stark und stabil zu bleiben.
- Erwartungshaltung: Es ist wichtig, die eigenen Ansprüche an sich selbst neu zu bewerten und zu akzeptieren, dass manche Dinge nicht mehr im gleichen Maß möglich sind wie vor der Erkrankung.
- Kommunikation: Offene und ehrliche Gespräche mit Partnern, Familie, Freunden oder Ärzten über Ängste, Einschränkungen und Gefühle können Verständnis schaffen und die Belastung durch Schuldgefühle verringern.
Wenn Schuldgefühle die Lebensqualität massiv einschränken oder depressive Episoden auslösen, kann eine psychologische Beratung oder Therapie hilfreich sein. Ich habe schon länger keinen Therapeuten mehr aus der Nähe gesehen, aber ich denke, es wäre eine gute Idee, meine Empfehlung zu befolgen, besonders da die Wartezeiten immer länger werden.
MSBlog aktuell
Ein Schritt nach vorn, dann einen zurück, so geht es auch in beiden Blogs zu. Je nachdem, wie dem Schreiber so geht. Das Alphabet des Lebens: F wie Freundlich ist auf Koenig-Limburg.de bereits online. In Sachen «Fotografie" ist das Smartphone-Foto des Monats Mai online gestellt worden. Ebenso ein weiterer Erfahrungsbericht in Sachen Rollstuhl.
Das königliche Wochenstenogramm
Allergietests: Der häufigste Hauttest ist der Pricktest, bei dem Lösungen auf die Haut aufgetragen und leicht eingeritzt werden, wobei Quaddeln eine Reaktion anzeigen. Eine Diagnose erfolgt so oft in der Praxis, so bei mir am Montag geschehen. Im Alltag wechselten sich so Höhen und Tiefen fast im Gleichschritt ab. Wie bereits auf Instagram erwähnt, beantworte ich die Frage nach dem Grund für den Test auch hier noch einmal für unsere Blogleser.


Ein Insektenstich kann allergische Reaktionen auslösen. Meistens erscheinen sie nur in Form von juckenden oder schmerzhaften Schwellungen. Doch es geht auch dramatischer, wie die Vergangenheit gezeigt hat:
- Haut: Nesselsucht, Juckreiz am ganzen Körper, Gesichtsschwellungen.
- Kreislauf: Schwindel, Herzrasen, Blutdruckabfall, Ohnmacht.
- Atemwege: Atemnot, Engegefühl in der Brust, Schluckbeschwerden.
- Magen-Darm: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall.
Nichts davon muss man haben, ein Insektenstich-Allergie-Notfallset (rezeptpflichtig) ist essenziell und alle Medikamente zur Soforthilfe bei schwerer Anaphylaxie sind immer on board. Wichtig bei allem ist, Ruhe zu bewahren, was nicht immer so einfach ist. Da ich unterschiedlich stark auf den Pricktest reagiert habe, musste noch ein Bluttest durchgeführt werden, dessen Ergebnis in drei Wochen vorliegt. Wieder einmal hieß es also warten und Geduld haben!
Das war’s – meine Woche
Wie geplant habe ich meine Woche am Freitagmorgen begonnen, um pünktlich zu sein und meinen antizyklischen Wochenstart nicht zu verpassen. Podologen, staatlich anerkannte medizinische Fußpfleger, behandeln kranke Füße, beispielsweise bei Diabetes oder Multipler Sklerose. Glücklicherweise werden meine Füße alle vier bis fünf Wochen behandelt. Regelmäßige Termine erleichtern mir so den Alltag erheblich.
War noch was?
Ich hoffe doch inständig, dass es noch etwas war oder gewesen ist. Ruhe ist besser als Rechtfertigungen – Schweigen ist besser, als sinnlose Diskussionen? All die Themen spiegeln für sich eine sehr reife und kraftvolle Lebenseinstellung. Oft investieren wir viel zu viel Energie in den Versuch, von Menschen verstanden zu werden, die gar nicht die Absicht haben, uns zuzuhören. Empathie ja, doch nicht bei jedem!
- Abstand ist besser als unnötiger Kontakt: Abstand vs. Kontakt: Qualität schlägt so Quantität. Manchmal ist die Distanz der einzige Weg, um den eigenen inneren Frieden zu schützen, wenn die Nähe zu anderen nur Unruhe stiftet.
- Ruhe vs. Rechtfertigung: Wer sich ständig rechtfertigt, gibt anderen die Macht über die eigene Wahrheit. Ruhe hingegen signalisiert Selbstvertrauen – du weißt, wer du bist, und das reicht.
- Schweigen vs. Diskussion: Es gibt einen Punkt, an dem Worte nichts mehr bewirken. Schweigen ist in solchen Momenten kein Zeichen von Schwäche, sondern von emotionaler Intelligenz. Man muss nicht zu jedem Feuer erscheinen, zu dem man eingeladen wird.
Impressionen der Woche
Wir liefern gerne noch das ein oder andere Bild aus der Woche. Was wären wir ohne die kleinen Impressionen, die uns durch unser Leben begleiten? Ich mag die Möglichkeit, das Smartphone regelmäßig zu nutzen, um zu sehen, was mir im Alltag so begegnet ist.







Wie würdest du deine Woche bewerten?
Zu jeder Bewertung kommt bei mir noch ein Emoji hinzu, so wird alles abgerundet und mir fällt es leichter, der Woche einen Wert zu verpassen. Diesmal setzen wir auf die Flexibilität eines Würfels 🎲, sodass wir bei Bedarf einfach neu würfeln und den Tag neu bewerten könnten. Am Donnerstagabend wurden es dann immer sechs Würfel, die ohne je einen Tag neu ausgewürfelt zu haben.
🎲🎲🎲 🎲🎲🎲
Auf das was kommen mag?
Hast du bereits Pläne für deine Woche oder noch besser das Wochenende? Ein langes Wochenende steht vor der Tür, und das freut mich riesig. Ich plane, die Zeit entspannt zu genießen, vielleicht ein gutes Buch zu lesen und das schöne Wetter auf dem Balkon zu genießen. Hoffentlich bleibt es angenehm warm und trocken. Mich würde dies freuen!
Möge die Erholung mit dir sein!
Die Zukunft ist nicht einfach so da, sondern eher eine Art Wiederholung dessen, was schon mal passiert ist. Für chronisch Kranke ist «Erholung» ein wirklich starkes und wichtiges Wort. Na dann!
Bis bald!




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