Um eine Woche wirklich zu verstehen, ist es hilfreich, sie als Ganzes zu betrachten. Diese Episode bietet einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Themen, Entwicklungen und Erkenntnisse der Woche. Verpasse sie nicht, wenn du wissen möchtest, was wirklich nachhallte. Gerade zum Emoji-Index der Woche. Klickt euch rein!
Episode vom 20. August 2026
Wochenendausgabe 558
Hallo und herzlich willkommen in unserem kleinen Blog, mitten im Herzen von Europa, genauer gesagt in Limburg an der Lahn. Ich hoffe, es geht euch gut und freue mich sehr, dass ihr unsere Nische entdeckt habt – oder noch besser, dass ihr schon wiederholte Leser seid. 7 Tage Achterbahn pur und ich habe das Ticket voll ausgenutzt. Bevor ihr ins Wochenende startet, gibt es frisch den königlichen und persönlichen Rückblick. Spoiler: Es gab Kaffee, Chaos und kribbelnde Füße, all dies dank MS (Multiple Sklerose).
Gut, das Einfache zuerst!
Es ist Donnerstagnachmittag und wir sind mit der neuen Episode der Wochenendausgabe pünktlich fertig geworden. Frisch angerichtet und gut gewürzt: das Geschehen der vergangenen sieben Tage abzubilden. Es bleibt zu klären: Worum geht es in dieser Episode überhaupt? Das Wetter und seine Auswirkungen auf uns – schließlich schauen wir uns die vergangenen sieben Tage an, und da ist das Wetter selten genau gleich. Oder gab es in der Region dieses Phänomen?

Plaudern zum Wochenausklang!
Was bisher geschah, ergibt sich ganz natürlich aus Dingen und Themen, die sich im Laufe der Zeit ändern und gelegentlich auch für Diskussionen sorgen. Heutzutage würde man das mit einem einzigen Wort zusammenfassen: »Recap«! Ein »Recap« ist für mich eine Zusammenfassung oder ein Rückblick auf bereits besprochene Inhalte, vergangene Ereignisse oder die bisherige Handlung und Meinung. So, meine kurze Erläuterung, im Prinzip ähnlich wie unsere Wochenendausgabe? Mein »Recap« findet seinen Platz in beiden Blogs – dort passt der persönliche »Recap« gut hin. Und so bleibe ich offen bei dem, was ich schreibe und wo ich es veröffentliche. Ein Thema wieder aufzugreifen, Abläufe, Dinge und Geschehenes in einem Artikel den Leserinnen und Lesern zu präsentieren und sie so teilhaben zu lassen, ist ein Gewinn für alle – so meine Perspektive. Alleine die tägliche Nachrichtenlage überschlägt sich mehrfach, manchmal erleben auch wir in unserem Alltag solche eine Flut, die kaum enden möchte. Halten wir uns nicht lange daran fest und schauen auf den nächsten Absatz.
Emoji-Index der Woche!
Starten wir mit dem Emoji-Index der Woche, gefolgt vom Index der Berg- und Talfahrt. Anschließend geht es mit dem Vollgas- und Power-Index weiter, bevor wir uns dem Me-Time- und Ruhe-Index widmen. Denn es erwarten die Leserinnen und Leser kleinere Erfrischungspausen zum königlichen Wochenstenogramm. Die meisten Menschen wählen für ihren Urlaub Orte, die ihrer Komfortzone entsprechen. Doch wie sieht es bei dir aus?
Manchmal schreibt der Tagesverlauf eine Seite oder geringfügig mehr, und die Woche gewöhnlich ihr Kapitel. Und doch träumen einige von einem ganzen Buch. Eines ist jedoch klar: Lebe im Hier und Jetzt. Das ist ein wunderschöner, unglaublich tiefgründiger Gedanke, oder nicht? Ich bringe es auf den Punkt. Die Diagnose Multiple Sklerose (MS) wirft oft so viele Fragen auf, füllt Tage mit unzähligen Terminen, Gefühlen, Symptomen oder auch stillen Triumphen – genug Stoff für eine Bibliothek. Aber das eigentliche Meisterwerk schreibst du nicht in der Vergangenheit oder der Zukunft, sondern genau in diesem Moment. Das „Hier und Jetzt“ ist oft der einzige Ort, an dem man wirklich durchatmen und die Kontrolle zurückgewinnen kann. Grund genug, das Buch (📗) in dieser Woche als Emoji für den Index zu verwenden. Sieben sind es dann doch geworden – doch steckt einiges an Zuversicht drin, was sonst unter den Tisch gefallen wäre.
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Königliches Wochenstenogramm!
Gelesen, Gehört oder Gesehen sind gerne die Attribute beim königlichen Wochenstenogramm. Ebenso wie Gelernt, Gefreut und Geklickt. Doch dies ist von Woche zu Woche wechselhaft und selten gleicht eine Woche der anderen, so auch in dieser. Jeden einzelnen Punkt wirst du im Verlauf der heutigen Episode an einer anderen Stelle wiederfinden und lesen.
- 3D-Drucker – Gefreut
- Ausreichend gut! – Gelernt
- Hier und Jetzt Geklickt
- Recap – Gelesen
- Resilienz – Gehört
Der Wochenstart letzten Freitag war ein voller Erfolg, was nicht verwunderlich war, wenn man bedenkt, dass die Rehatechnik im Hause König im Einsatz gewesen ist. Am Wochenende konnten wir auf Balkonien die Leichtathletik-Europameisterschaften 2026 in Birmingham genießen. Wir beide mögen diesen Sport – wenn auch nur noch am Bildschirm. Die hohen und sommerlichen Temperaturen waren für mich als MS-Erkrankter sehr belastend, gerade bei der Bewegungstherapie. Selbst kurze Erledigungen, wie der Einkauf, waren extrem anstrengend und haben meine Energie komplett aufgebraucht. Als Rollstulfahrender verlasse ich das Haus nicht ohne gekühltes Wasser, was man unten bei den Bildern erkennen kann.

Rollstulfahrender und seine Erlebnisse
Jahre lang entwickelt man eine tiefe Bindung zu seinen Hilfsmitteln, nur um sie eines Tages zurückzugeben. Dabei hat man Mobilität und Wege erlebt, wie kaum ein anderer. Den Versuch, das in eine Beziehung zu übersetzen, halte ich für eine simple Gleichung. Im Durchschnitt verbrachte ich 8,5 Stunden täglich in meinem Rollstuhl. Das entspricht etwa 3.102,5 Stunden im Jahr, was sich über fünf Jahre auf insgesamt 15.512,5 Stunden summierte. Diese Zahlen verdeutlichen die unzähligen Momente, die wir gemeinsam erlebt und geteilt haben – einfach ein besonderes Zeitfenster. Die Gründe (Rückgabe) erfährt die Leserschaft weiter unten, denn unter "gelernt" greifen wir das Thema nochmals auf.
Was von der Woche bleibt?
Diese Woche hätte sicherlich viel Raum für Klagen geboten. Doch warum sollte ich mich darauf konzentrieren? Erfreulicherweise bestätigte sich meine Menschenkenntnis, die sich zu einer Person vor Jahren abzeichnete, auf eine Weise, die meine damalige Einschätzung zu 100 % richtig erscheinen ließ. Manchmal bin ich doch stolz auf mich – somit gibt es wieder einen freien Platz in meinem Adressbuch. Egal ob das Wetter mild oder der Elefant im Raum ist. Die Hitze schiebt es vor sich her, meine Gedanken sind teils wilder und manchmal ohne Struktur. Nur hindert es mich nicht am Schreiben. Was im Kopf ist muss raus. Eine entspannte Gedankenreise und dies im Liegestuhl oder wie in meinem Fall im Rollstuhl. So bereite ich mich jetzt im Sommer optimal auf die zweite Jahreshälfte vor. Was soll in der zweiten Jahreshälfte geschehen und was nicht? Das ist der Versuch, mich den gestellten Aufgaben anzunähern – dabei bleibe ich einfach sitzen und schreibe diesen Beitrag in Ruhe zu Ende. Denn einige Planungen werden oder sind bereits geändert oder angepasst.
Ausreichend gut!
Verhalte ich mich angemessen? Bin ich fleißig genug? Selbstzweifel sind ein weiterverbreitetes Phänomen, das Menschen in unterschiedlichem Ausmaß betrifft. Im Alltag und Leben von chronisch Kranken kommt dies genauso vor wie bei jedem anderen Menschen. „Ausreichend gut“ beschreibt aus meiner Perspektive eine Leistung oder einen Zustand, der seinen Zweck erfüllt, ohne perfekt zu sein. Es impliziert einen akzeptablen und brauchbaren Zustand, der den Druck des Perfektionismus mindert. Als langjähriger MS-Erkrankter fühle ich gerne das es »Ausreichend gut« ist oder auch war. Es hinterlässt ein Gefühl der Resilienz! »Resilienz ist die psychische Stärke, die es Menschen ermöglicht, Krisen, Stress oder Schicksalsschläge zu bewältigen und gestärkt daraus hervorzugehen.« Doch nicht immer einfach und weit weg von der eigenen Me-Time- und Ruhe-Index.
War noch was?
Das Sommerloch ist da und lenkt die Aufmerksamkeit auf Themen, die sonst vielleicht untergehen würden. Manche sehen darin eine Chance für Nischenthemen, endlich ihren Platz zu finden. Ich persönlich empfinde das jedoch als etwas abwehrend und glaube nicht, dass es den Menschen gerecht wird, um die es geht. Daher bleiben wir hier im Blog offen für fast alles und jeden. Politische Ränder bilden jedoch eine Ausnahme – das ist nicht mein Metier und hat sicherlich andere Plattformen, wo es willkommen und gut aufgehoben ist.
RLC holt für die AOK-Hessen Hilfsmittel ab, die beim Patienten nicht mehr benötigt werden. Die Gründe dafür können vielfältig sein. Bei mir waren die Hilfsmittel veraltet, teildefekt und passten nicht mehr zu mir als Patient. Bei uns hat es für Platz gesorgt, sodass wir die Verantwortung zurücknehmen und uns offen für einen geänderten Alltag zeigen. (Gelernt)
3D-Drucker haben ihren Reiz für mich verloren, aus verschiedenen Gründen. Eine Ausnahme gibt es jedoch: Wenn freundliche Menschen einem einen Gefallen tun und man sich darüber so freut, als wären Weihnachten und Ostern gleichzeitig. Mich nochmals in das Thema 3D-Drucker einzuarbeiten, ist leider nicht realisierbar, da die Kosten meinen finanziellen Rahmen sprengen würden. Zudem habe ich gemerkt, dass ich nicht mehr alles können muss, obwohl ich mit dem Gedanken gespielt hatte. Ich freue mich riesig, besonders wenn es eine Überraschung ist, wie einen Polaroid-Rahmen mit der Domain meines Blogs, der für mich mit einem 3D-Drucker extra hergestellt wurde. Grüße und mein Dank geht an: Tech⚡️Tobi! 🧡

Impressionen der vergangenen Tage!
Bilder vermitteln oft mehr als tausend Worte und bieten so eine einzigartige Perspektive und einen erweiterten Blickwinkel auf eine Woche. Das erste Bild zeigt meine neue Sommerdecke – leicht und mit einer kühlenden Wirkung ausgestattet. Alles andere stammt aus unserer Woche und zeigt unseren Alltag und Leben.







Das war’s – unsere Woche!
So, dann mal los, wir nähern uns dem Ende unserer heutigen Wochenendausgabe. Bevor wir aber Schluss machen, möchten wir uns ganz herzlich für deine Zeit und deine Neugier bedanken. Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass eine einzige Episode nicht alles aus einer Woche einfangen kann. Dazu gehören Informationen zur Bewegungstherapie, Arztbesuche inklusive Laboruntersuchungen, Brettspiele mit der Familie am Sonntag und vieles mehr. Wir hoffen, du hattest ein gutes Gefühl beim Lesen, und so freuen wir uns darauf, dich bald wieder hier begrüßen zu dürfen. Natürlich muss nicht jeder unserer Meinung sein – das wäre ja auch langweilig! Deshalb kannst du gerne deine Gedanken und Anregungen in den Kommentaren teilen.
Tschüss, aus der bunten Domstadt an der Lahn!
Bis bald!

Hallo! Wir sind Carmen und Frank, die beiden, die sich aktiv um die Wochenendausgabe kümmern. Jede Episode konzentriert sich auf die Ereignisse der vergangenen sieben Tage, die freitags beginnen und mit der Veröffentlichung der Wochenendausgabe Donnerstagnachmittag enden. Carmen, die Krimi-Liebhaberin, ist die Zauberin der königlichen Küche. Frank, der Hobbyfotograf, bleibt der Job einer Küchenhilfe und ist begeisterter Podcast-Hörer. Man findet die beiden auch auf: Facebook & Instagram!




Wie immer, ich wünsche euch von Herzen ein wunderschönes Wochenende!
Diese Woche ist für mich leider durchwachsen, ich kann wieder etwas besser laufen, aber werde zur Zeit von meinem Clusterkopfschmerz ausgebremst. Meine Planung für die Rehacare steht an. Ich brauche eine Umversorgung, mein Rolli mit efix war eine absolute Fehlplanung. Also alles auf Anfang. Für meine Hausarbeit muß ich eine to do Liste schreiben. Also die nächsten Wochen werden spannend.
Liebe Grüße nach Limburg!!
Angelika
Hallo Angelika, es ist schön von dir zu lesen. Kopfschmerzen, kein einfaches Thema, da drücke ich fest die Daumen, dass es besser wird. Meine Planungen zur RehaCare laufen auf Hochtouren. Wenn, bin ich von Mittwoch bis Samstag vor Ort, halte täglich einen Vortrag zur MS und bin an einem Stand zur Mobilität aktiv. Zu deiner Hilfsmittelumversorgung, teste wenn möglich zuvor, das hilft enorm.
Gruß Frank