Ab hier bitte Lächeln oder einfach wegklicken und weiterziehen? Es geht um meine Perspektive auf drei Jahrzehnte mit unterschiedlichen Rollstühlen und Herstellern. Persönliche Eindrücke und Erfahrungen, und eines ist bereits im Vorfeld klar – erfahren habe ich eine Menge.

Der Blick auf 3 Jahrzehnte mit unterschiedlichen Rollstühlen
Bei einem meiner jüngsten Termine kamen viele Nuancen zu Hilfsmitteln und ihren Herstellern zur Sprache. Seit über drei Jahrzehnten beschäftige ich mich mit diesem Thema, habe zahlreiche Weiterbildungen absolviert und glaube, einen guten Überblick über die Entwicklungen in dieser Zeit zu haben. Eine Frage, die immer wieder auftaucht, ist, wie sich die Branche in diesem Zeitraum verändert hat. Besonders interessiert mich die Verarbeitung bei stark beanspruchten Hilfsmitteln wie Rollstühlen. Ich selbst bin mit Rollstühlen verschiedener Marken gefahren und habe sie aktiv sowie sehr unterschiedlich genutzt.
Um meine Recherche zu unterstützen, habe ich die KI gebeten, mir eine kurze Übersichtsliste aller markanten Rollstuhlhersteller zu erstellen. Das Ergebnis findet ihr ungefiltert direkt unter diesem Absatz.
Großkonzerne & Vollsortimenter von Rollstühlen
- Sunrise Medical: Einer der weltweit größten Anbieter mit bekannten Eigenmarken wie Quickie (Aktivrollstühle), Sopur, Breezy (Standard/Leichtgewicht) und RGK (Maßanfertigungen).
- Invacare: Globaler Medizintechnik-Hersteller mit breitem Portfolio von Standard- bis Pflege- und Aktivrollstühlen (unter anderem mit der Premium-Marke Küschall).
- Meyra: Traditionsreicher deutscher Hersteller mit einem Vollsortiment aus Aktiv-, Elektro-, Pflege- und Kinderrollstühlen.
- Ottobock: Weltbekanntes deutsches Medizintechnik-Unternehmen mit starker Sparte für Adaptiv-, Elektro- und Versorgungsrollstühle.
- Vermeiren: Europäischer Großhersteller, stark vertreten bei manuellen Alltags-, Pflege- und Elektrorollstühlen.
Aktiv-, Sport- & Ultraleicht-Spezialisten
- Permobil: Führend bei High-End-Elektrorollstühlen sowie Inhaber von Top-Aktivmarken wie Panthera (Ultraleichtbau), TiLite (Titanrahmen) und Progeo.
- PRO ACTIV: Deutscher Reha-Technik-Spezialist für individuell maßgefertigte Adaptivrollstühle, Sportrollstühle und Handbikes.
- Wolturnus: Dänischer Premium-Hersteller für extrem leichte Starrrahmen- und Sportrollstühle aus Aluminium und Titan.
Alltags- & Standardversorger (Sanitätshaus-Klassiker)
Dietz Reha-Produkte: Breit aufgestellter deutscher Anbieter für Adaptiv-, Elektro- sowie XL-Schwerlastrollstühle.
Bischoff & Bischoff (B+B): Spezialisiert auf solide Standard-, Leichtgewicht- und Pflegerollstühle im mittleren Preissegment.
Sonderbau & High-End-Elektro
- PARAVAN: Bekannt für hochindividuelle Elektro-Rollstühle mit integrierten Anpassungen für die Fahrzeugführung (Auto-Umbauten).
- Ergoflix / FreedomChair: Spezialisten für kompakte, faltbare Elektro-Rollstühle für Reise und Alltag.
Ende der KI-Liste
Zeitfenster 1993 bis ins Jahr 2026
Gefahren habe ich im Verlauf einige Rollstühle von Sunrise Medical (Sopur) schon mit meinem ersten Modell, mit dem ich begann. Das war im November 1993, und es war für mich keine angenehme Erfahrung. Doch darum geht es heute nicht. Ottobock und Meyra gehörten ebenfalls zu den Rollstühlen, die ich im Alltag nutzte. Pro Activ, ebenfalls ein Modell von Küschall, gehört zur Premium-Tochter Invacare. Wer wohin gehört oder woher kommt, lässt sich im Laufe der Zeit kaum im Auge behalten. Firmen werden verkauft und verändert – das jüngste Beispiel ist der Verkauf der Rollstuhlsparte von Ottobock.

Oft werde ich gefragt: „Welchen Rollstuhl würdest du an meiner Stelle fahren?“ Es ist interessant, wie Menschen bei Hilfsmitteln zur Mobilität vorgehen und welche Befindlichkeit allein durch die Farbwahl entsteht. Zielgerichteter wäre die Frage: Welche Einschränkungen liegen vor, was kann der künftige Nutzer und wo soll das Hilfsmittel eingesetzt werden? Innen oder außen, beides, und welche Zusätze werden für den eigenen Rollstuhl im Alltag benötigt? Eine Standardversorgung gibt es selten. Nicht nur jeder Mensch ist anders, sondern bringt auch sehr unterschiedliche Voraussetzungen mit. Ende September bin ich für einige Tage auf der "REHACARE" in Düsseldorf. Dies wird in mehrfacher Hinsicht interessant, ob als Referent oder auf dem Hilfsmittelparcours.
Berichterstattung folgt...
Die Vorschau auf 2027 ist interessant!
Im April bin ich als Referent für die DMSG-Hessen für ein Rollstuhl- und Sicherheitstraining gebucht. Darauf freue ich mich und werde sehen, ob sich bei Rollstuhlfahrenden etwas geändert hat? Eines Vorab, es geht nicht um Vergleiche, hier geht es um den Vorteil für den Nutzer in seinem Alltag.
Bis bald!





