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Bloggerschnack Juni 2026

Bloggerschnack Juni 2026

von Frank von MSBlogPlus.de | 8. Juni 2026 | Allgemeines | 0 Kommentare

Im heutigen Bloggerschnack dreht sich alles um »Mein Schreibprozess: von der Idee zum fertigen Beitrag«. Ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt – und ich hoffe, dir auch! Lass uns also gleich eintauchen.

Bloggerschnack Juni 2026

Ein tolles Thema! Der Blick hinter die Kulissen – quasi das “Wie entsteht das-Szenario eines Blogartikels". Dies fasziniert Leser (und andere Blogger) einfach zugleich, so mein Gedanke. Da der Schreibprozess so individuell ist wie der Kaffee-Konsum beim Tippen, habe ich meinen Prozess mal in knackige Phasen im Bloggerschnack unterteilt. So sieht die Reise von der ersten Geistesblitz-Idee bis zum Klick auf Veröffentlichen bei mir aus.

Die Ideen-Sammelwut – sprich der Funke

Ideen halten sich leider selten an Kreative-Zeiten. Sie kommen beim Duschen, beim Einkaufen oder nachts um halb drei, gerne auch, bei mir während ich Rollstuhl fahre. Das Tool: Mein Smartphone ist mein digitaler Notizblock, Stammleser kennen es auch unter der Bezeichnung "das Königliche Notizbuch«. Jedes lose Fragment, jede Überschrift-Idee wandert sofort in eine unstrukturierte Liste. Einmal pro Woche gehe ich die Liste durch, dort wird ausgesiebt. Manche Ideen sind am nächsten Tag genial, andere… nun ja, sagen wir, sie verlieren im Tageslicht ihren Glanz.

Die Struktur inklusive der Recherche bilden das Skelett

Bevor ich das erste Wort des eigentlichen Textes schreibe, baue ich das Gerüst. Ohne Plan verrenne ich mich hoffnungslos.Die Kernbotschaft: Welches Problem löst dieser Beitrag für meine Leser? Die Zwischenüberschriften: Ich ziehe rote Fäden. Das hilft nicht nur dem Leser beim Scannen, sondern schützt mich auch vor dem gefürchteten “Vom-Hölzchen-aufs-Stöckchen-Kommen”. Der “Dreckige Entwurf” (sozusagen das Fleisch des Artikels) bringt mich einen Schritt weiter.

Das ist die wichtigste Phase: Schreiben ohne Filter im Kopf

Regel Nummer 1: Die innere Kritiker-Stimme wird rigoros in die Pause geschickt, während ich mich dem Feintuning (Das Finish) widme. Jetzt wird’s spannend: Ich gehe den Entwurf durch, feile an Formulierungen, überprüfe Fakten und sorge für einen flüssigen Lesefluss, wann immer möglich. Die Korrektur: Rechtschreibung, Grammatik und Stil – hier wird alles auf Hochglanz poliert, so der Versuch. Die Leseprobe: Ich lese den Text laut vor oder lasse ihn vorlesen, um zu hören, ob er sich gut anhört und ob die Argumentation schlüssig ist.

Und voilà! Der Beitrag ist fertig zum Veröffentlichen!

In dieser Phase korrigiere ich keine Tippfehler, feile nicht an Formulierungen und optimiere kein SEO. Es geht rein darum, die Gedanken aus dem Kopf auf den Bildschirm zu bekommen. Wenn mir ein Fakt fehlt, schreibe ich RECHERCHIEREN und tippe weiter. Jetzt geht es ans Feilen und Polieren – den letzten Schliff. Hier passiert die eigentliche Magie. Ich lasse den Entwurf am liebsten ein paar Stunden, Tage oder Woche liegen, um Distanz zu gewinnen. Kürzen: Ja, auch dies kommt vor – jeder Satz fliegt raus, der keinen Mehrwert bringt. Die Optik: Erst jetzt kommen Bilder, Infografiken und die SEO-Optimierung (Metabeschreibung, Keywords) ins Spiel. Der Finale Check: Nochmals laut vorlesen. Wenn ich beim Lesen stolpere, stolpert der Leser später auch. Und dann? Tief durchatmen, den Mauszeiger auf den blauen Button bewegen und... Veröffentlichen!

Wie sieht das bei dir aus? Bist du eher der Typ "Strukturierter Planer" oder schreibst du lieber wild und intuitiv drauf los?

Bis bald!

Frank, alias MS.Powerman


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